Glossar - Motivation und Zufriedenheit

Commitment

Unter Commitment wird die Verpflichtung bezeichnet, die Mitarbeiter Ihrer Tätigkeit, ihrem Arbeitsplatz und ihrem Unternehmen gegenüber empfinden. In Mitarbeiterbefragungen wird das Commitment häufig mit folgenden Aspekten erfasst:

"Ich kann die Produkte unserer Firma Freunden und Bekannten empfehlen."
"Ich würde einen Arbeitplatz wie meinen jederzeit anderen Menschen empfehlen."
"Ich denke häufig darüber nach, die Arbeit an den Nagel zu hängen." (negativ)
"Ich würde mich jederzeit wieder auf diese Stelle bewerben."
...

Commitment und Personalpolitik

In vielen Unternehmen ist die Steigerung des Commitments ein wichtiges Ziel der Personalpolitik. Es ist daher wichtig, dieses Commitment auch zu erfassen und die Maßnahmen zu bewerten, die das Commitment erhöhen sollen. Andererseits sind die notwendigen Fragen zu diesem Thema auch sehr persönlich und können schnell als "Gesinnungsschnüffelei" ausgelegt werden. Diesen Vorbehalten muss mit sorgfältiger Information über den Zweck der Fragen vorgebeugt werden. Die Einschätzung der Mitarbeitervertretung im Projektteam zur Mitarbeiterbefragung sollte hierzu ein hohes Gewicht haben. Antworten zu diesem Thema sollten auf jeden Fall als freiwillig deklariert werden.

Handlungsfelder festlegen

Wenn in einer Befragung das Commitment der Belegschaft erfasst wurde, dann stehen aufschlussreiche Auswertungsmöglichkeiten offen. So können z. B. diejenigen Themen erkannt werden, die besonders stark mit einem hohen Commitment zusammenhängen. Dies könnten gute Ansatzpunkte zur Steigerung des Commitment sein. Wird zu den Themen im Fragebogen auch jeweils die subjektive Wichtigkeit erfasst, dann lassen sich die Themenfelder in vier strategische Handlungsfelder aufteilen:

1. Subjektiv wichtige Themen, die stark mit Commitment korrelieren.

Hier ist klar, dass an Themen mit einer schlechten Bewertung etwas getan werden muss. Die Mitarbeiter bewerten diese Themen als wichtig und dies deckt sich auch mit den Äußerungen zum Commitment. Und auf guten Bewertungen sollte man sich auch nicht allzu lange ausruchen.

2. Subjektiv unwichtige Themen, die auch kaum mit Commitment korrelieren.

In diesen Themenfeldern ist nicht viel zu gewinnen. Dennoch sollten extrem schlechte Bewertungen nicht ignoriert werden. Hier könnten in Zukunft Ursachen für ein geringeres Commitment liegen, wenn die benannten Schwachpunkte nie bearbeitet werden.

3. Subjektiv wichtige Themen, die aber kaum mit Commitment korrelieren.

Die Mitarbeiter schätzen diese Themen wichtig ein, bzw. sie wollen diese Themen in den Blickpunkt des Managements rücken. Verbesserungsmaßnahmen werden evtl. nur wenig Wirkung zeigen. Dennoch müssen schon aus politischen Gründen die negativ bewerteten Themen behandelt werden. Evtl. können hier Informationen zu den Ursachen für die angesprochenen Mißstände den Unmut bereits eindämmen.

4. Subjektiv unwichtige Themen, die aber stark mit Commitment korrelieren.

Dies sind die "heimlichen" Bindungsaspekte. Die Mitarbeiter schätzen sie als unwichtig ein, aber dennoch fallen hier gute Bewertungen zum Thema oft mit hohem Commitment zusammen. Verbesserungen in diesen Themenfeldern können einen unerwartet starken Einfluss auf das Commitment haben. Sie können aber auch zunächst zurückgestellt werden, wenn in den strategischen Handlungsfeldern 1 und 3 wichtige Verbesserungen einzuleiten sind.


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